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Gerichtsurteile
(Sunday, 1. June 2008) Geschrieben von PUSCHEL
1994 sprach ein Gericht des Staates Neu-Mexiko der 81jahrigen Stella
Liebeck 2.9 Mio. Dollars zu, weil sie sich Verbrennungen 3. Grades an
Beinen, Geschlechtsteilen und Hinterbacken zugezogen hatte, nachdem sie
eine Tasse Kaffee von McDonald über sich verschüttet hatte.

Dieser Fall löste einen jährlichen "Preis Stella" aus, welcher die
absurdesten Gerichtsurteile an US-Gerichten auszeichnet.

Die folgenden Fälle sind ernsthafte Kandidaten. Jeder im Bereich des
absolut Lächerlichen, aber in der guten US-amerikanischen Tradition kann
man mit einem guten Anwalt jeglichen Fall gewinnen....


1. Januar 2000:
Ein Volksgericht in Texas spricht Kathleen Robertson 780.000 Dollars zu,
weil sie sich einen Knöchel verstaucht hatte, als sie über ein kleines
Kind stolperte, welches in den Gängen eines Supermarktes herumrannte.
Die Eigentümer des Supermarktes waren sehr erstaunt über den
Gerichtsentscheid, handelte es sich beim betreffenden Kind um jenes der
Mrs. Robertson...!


2. Juni 1998:
Carl Truman, 19jährig, erhielt 74.000 Dollars zuzüglich Arztkosten
zugesprochen, weil ihm sein Nachbar mit seinem Honda Accord über die
Hand gefahren war.
Mr. Truman hatte offenbar übersehen, dass sein Nachbar am Steuer seines
Autos sass, als er daran war, dessen Raddeckel zu stehlen....!


3. Oktober 1998
Terrence Dickson, Pennsylvania, wollte das Haus, in welches er soeben
eingebrochen war, durch die Garage verlassen.
Bedingt durch eine Störung des Öffnungsmechanismus am Garagentor war er
nicht in der Lage, dieses zu öffnen. Er konnte aber auch nicht ins Haus
zurück, da die Türe automatisch ins Schloss gefallen war und ohne
Schlüssel nicht mehr geöffnet werden konnte. Die Bewohner des Hauses
weilten in den Ferien.
Mr. Dickinson überlebte die 8 Tage Aufenthalt in der Garage nur, weil er
einen Vorrat Pepsi und Trockennahrung für Hunde in
der Garage zur Verfügung hatte.
Er klagte die Eigentümer des Hauses an für die erlittene Tortur,
entstanden durch die vorgefundene Situation, und erhielt eine Halbe
Million Dollars zugesprochen...!


4. Oktober 1999
Jerry Williams, Arkansas, verdiente 14.500 Dollars zuzüglich Arztkosten,
nachdem er vom Hund des Nachbarn gebissen worden war.
Der Hund war innerhalb der eingezäunten benachbarten Liegenschaft
angekettet.
Die Summe fiel nicht so hoch aus wie erhofft, weil das Gericht
anerkannte, dass der Hund vielleicht ein klein wenig provoziert war
durch die Tatsache, dass Mr. Williams mit einem Schrotgewehr auf ihn
schoss.....!


5. Mai 2000
Ein Restaurant in Philadelphia wurde dazu verurteilt, Amber Carson
113.000 Dollars auszuzahlen, nachdem sie sich das Steissbein gebrochen
hatte, weil sie auf verschüttetem Sodawasser ausgerutscht war.
Dieses war auf den Boden gelangt, weil Ms Carson 30 sec. zuvor ihrem
Freund ihr Glas Sodawasser während eines Streites an den Kopf geworfen
hatte...!


6. Dezember 1997
Kara Walton, Delaware, gewann ihren Prozess gegen ein Nachtlokal einer
Nachbarstadt, nachdem sie sich zwei Zähne ausgeschlagen hatte, als sie
aus dem Fenster der Toilette auf den Boden stürzte.
Dies geschah, weil sie sich um die Bezahlung ihrer Konsumation in der
Hohe von 3.50 Dollars drücken wollte.
Das Gericht sprach ihr 12.000 Dollars plus die Zahnarztkosten zu...!


...and the Winner iiiiiiis.......:


Merv Grazinski aus Oklahoma City.
Im November 2000 kaufte Mr. Grazinski ein brandneues Wohnmobils der
Marke Winnebago von 10 m Länge. Als er nach erfolgtem Kauf des Vehikels
auf der Heimfahrt war, beschleunigte er auf der Autobahn auf 110 km/h
und verliess den Fahrersitz, um sich hinten in der Kabine einen Kaffee
zuzubereiten.
Natürlich geriet das Wohnmobil über den Strassenrand hinaus und drehte
sich mehrere Male um sich selbst. Mr Grazinski verklagte Winnebago, da
die Firma in der Betriebsanleitung des Fahrzeuges nicht ausdrücklich
darauf verwiesen hatte, man dürfe während der Fahrt das Steuer nicht
verlassen, um sich einen Kaffee zuzubereiten.
Er erhielt 175 Mio. Dollars zugesprochen zuzüglich eines neuen Wohnmobils (Winnebago brachte daraufhin eine solche
Ergänzung in ihre Betriebsanleitung ein, für den Fall, dass weitere
Idioten ihre Fahrzeuge erwerben sollten...)..!
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